13.9.2019

Lauer Abend, glückliche Gesichter, gute Stimmung

Grimm feiert Betriebsfest und ehrt Jubilare

Fast konnte man meinen, die Jubilare seien selber erstaunt ob ihrer langen Betriebszugehörigkeit und großen Erfahrung im Baugewerbe. So schnell sollen 20, 25 und 40 Jahre vergangen sein? Sechs Mitarbeiter wurden von den Geschäftsführern Paul und Werner geehrt – und alle zusammen geben seit 200 Jahren ihr Bestes für das Familienunternehmen Grimm, dass sich neben dem Bau von Ein- und Mehrfamilienhäusern auch als Generalunternehmer und Bauträger einen Namen gemacht hat.

„Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wir können nur deshalb gut sein, weil wir ein gutes Team haben!“, so die Brüder Paul und Werner in ihrer Begrüßung. Derzeit laufe mit dem Umbau der BayWa und seinem Auftragswert von 3,5 Millionen Euro, dem Bau von 13 Wohnungen im Gebiet Hauderboschen und mit zahlreichen Renovierungs- und Umbauprojekten das Geschäft auf Hochtouren. Für die Jubilare sind es die x-ten Projekte, und dennoch seien sie unverändert mit Präzision, Leidenschaft und hohem Einsatz dabei. „Unser Capo Matthias Natterer prägte den Neubau der Biberacher Radiologie mit und ist seit 20 Jahren an Bord. Ute Geiss ist schon fünf Jahre länger dabei und wirbelt als Putzteufel durch unsere Räume. Isa Koz ist ein wahrer Allrounder und leistet seit 35 Jahren beste Arbeit, und Urgestein Andi Funk montiert und bedient seit 40 Jahren die Kräne auf unseren Baustellen. Ihn hatte damals der Opa, Firmengründer Karl Grimm, angeheuert und er hat glücklicherweise zugesagt!“ Auch „unser Uli“ sei bereits seit 1979 dabei. „Und das ist schon eine beeindruckende Zahl!“, so Paul Grimm. Uli Kloos sei ein sagenhafter Gipser, immer im Einsatz und überall beliebt.

Ein besonderer Moment in der Auszeichnung der Jubilare war dann die Ehrung der eigenen Schwester Wilma. „Es ist unglaublich, was für eine gute Seele die Wilma ist, wie sie über Jahrzehnte unseren Betrieb geprägt und mitentwickelt hat, immer auf der Suche nach guten Lösungen und mit offenen Ohren für ihre Familie und Mitarbeiter“, so Werner und Paul voller Anerkennung. Es war ein rührender Moment, der besser als tausend Worte zeigte, wie dieses Unternehmen immer noch tickt: aufrichtig, wertschätzend, mit Begeisterung für Kunden und Bauprojekte.

Der Belegschaft und der Familie Grimm ging es sichtlich gut an diesem Abend, und man feierte gemeinsam und fröhlich bei spätsommerlichen Temperaturen. Die Kinder hüpften und fuhren um die Wette, die Großen ließen sich das Essen vom  Buffet schmecken, das aus Rücksicht auf die vielen türkischen Mitarbeiter selbstverständlich kein Schweinefleisch enthielt. Man plauderte und tauschte sich aus – und erfreute sich an vergangenen und kommenden Projekten, die man gemeinsam stemmen wird. Ganz Grimm!

Spatenstich in Biberach an der Riß

BayWa investiert 3,5 Mio. Euro in neuen Baustoff-Fachhandel

Spatenstich für den neuen BayWa Baustoffbetrieb in Biberach an der Riß: (v. l.) Steffen Mechter, Leiter Strategische Geschäftsentwicklung BayWa Baustoffe, Paul Grimm, Fa. Grimm GmbH, Dr. Heiko Schmid, Landrat des Landkreises Biberach, Norbert Zeidler, Oberbürgermeister der Stadt Biberach, Dieter Burger, Baustoffgeschäftsführer für die Region Allgäu/Württemberg bei der BayWa, Harald Boser, Niederlassungsleiter BayWa Baustoffe Biberach und Lars Bopp, BayWa AG, Architekt Baumanagement. © BayWa AG, Abdruck honorarfrei

Größer, moderner, leistungsfähiger – so lautet die Devise für das neue BayWa Baustoff-Kompetenzzentrum in Biberach. Rund 3,5 Mio. Euro investiert die BayWa in einen komplett neuen Baustoffbetrieb am bestehenden Standort, Obere Stegwiesen 35. Mit dem Spatenstich am 12. September fiel der Startschuss für den Um- und Neubau. Beim Spatenstich mit dabei waren als Ehrengäste Dr. Heiko Schmid, Landrat des Landkreises Biberach, und Norbert Zeidler, Oberbürgermeister der Stadt Biberach, sowie Paul Grimm von der gleichnamigen Generalunternehmer-Firma. Grußworte sprachen neben den Ehrengästen auf BayWa Seite Steffen Mechter, Leiter Strategische Geschäftsentwicklung, Dieter Burger, Baustoffgeschäftsführer für die Region Allgäu/Württemberg, und Niederlassungsleiter Harald Boser. Insgesamt drei Bauabschnitte umfasst das Bauvorhaben, das im Herbst 2020 abgeschlossen sein soll. Während der gesamten Bauzeit läuft der Betrieb weiter. Derzeit sind in Biberach 28 Mitarbeiter beschäftigt, darunter vier Auszubildende. Mit dem Neubau sollen weitere Stellen geschaffen werden.

„Die Neugestaltung sehen wir als eine Investition in die Zukunft des Standorts und als klares Bekenntnis zur Region. Denn hier liegen die Wurzeln der BayWa“, so Steffen Mechter, in seinem Grußwort. „Biberach bietet als Mittelzentrum inmitten eines florierenden Wirtschaftsraums zwischen Oberschwaben und Illertal großes Potenzial.“ Landrat Dr. Heiko Schmid und Biberachs Oberbürgermeister, Norbert Zeidler, lobten die Investition des Unternehmens, die zur Stärkung von Biberach an der Riß als Große Kreisstadt beiträgt.

Der Baustoffstoffbetrieb, Obere Stegwiesen 35, sei ein idealer Standort, so Dieter Burger, zuständig für die Baustoffregion Allgäu/Württemberg bei der BayWa. „Mit dem Um- und Neubau des bestehenden Standorts werden wir für Oberschwaben noch leistungsfähiger in den Bereichen Hochbau, Dach, Garten- und Landschaftsbau sowie beim Innenausbau durch unser neues Ausstellungskonzept „Zuhause“. Der Fokus liegt hierbei auf stilvollem und hochwertigem Bauen und Modernisieren. Mit einem entsprechenden Sortiment an modernen Bauelementen wie Fenster, Türen, Tore, Böden und Fliesen sprechen wir Bauherren, Bauunternehmer, Architekten und Bauträger an.“ Auch beim Thema gesundes Bauen sei der Betrieb gut aufgestellt. Mit der BayWa BauGesund-Datenbank, die rund 7.000 emissionsgeprüfte und damit empfehlenswerte Produkte enthält, könne man zuverlässig bei der Umsetzung von wohngesunden Gebäuden unterstützen.

Die Neugestaltung des Standorts werde für die Kunden einige positive Veränderungen bringen, ist Harald Boser, Niederlassungsleiter von BayWa Baustoffe Biberach, überzeugt. Zu erwarten seien u. a. großzügige und modernere Lagerflächen, überdachte Be- und Entladung sowie zusätzliche Kompetenz und Auswahl für den Innenausbau. Spezialist ist der Biberacher Betrieb zudem bei Baugeräte und Werkzeuge sowie bei den Themen Metalldach und Metallfassade Mit der neuen Bauelementeausstellung werden künftig auch Komplett-Bemusterungen für schlüsselfertiges Bauen möglich sein. Als Sonderservice verleiht die BayWa in Biberach eine Einblasmaschine für Dämmungen.

Rund 10.000 Quadratmeter Gesamtfläche stehen dem Biberacher Standort zur Verfügung. Um den Anforderungen der Zukunft noch besser gerecht zu werden, wird eine rund 900 m² große Lagerhalle saniert und alles andere neu gebaut: eine Baustoffhalle (ca. 750 m²) mit überdachter Be- und Entladezone (700 m²) sowie ein großes Freilager (rund 5.500 m²). Im Außenbereich entsteht zudem eine jederzeit zugängliche Ausstellung für Baustoffe im Garten- und Landschaftsbau (150 m²). Im neuen Gebäudekomplex (rund 1.150 m²) wird sowohl die Bauelemente- und Fliesenausstellung sowie der Profimarkt mit Beratungsflächen untergebracht sein als auch, im Stockwerk darüber, die Büro- und Sozialbereiche.

Auch in Sachen Umwelt hat der künftige Baustoff-Fachhandel einiges zu bieten: von LED-Leuchten im gesamten Betrieb, über eine Photovoltaikanlage zur Eigenstromversorgung (29,7 kWp), die den maximalen Selbstverbrauch des Standorts decken kann, bis hin zu versickerungsfähigen Pflasterungen im Außenbereich und einer Stromtankstelle für E-Autos. Die Ladesäule soll für Kunden des Baustoffbetriebs und BayWa Tankkartenbesitzer nutzbar sein.

 

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Original: https://www.baywa.com/presseinformationen/alles-neu-an-bekannter-stelle.html

Richtfest

26 Jahre lang haben wir in unseren Räumen am Wolfäckerweg 5 geplant, skizziert und kalkuliert. Jetzt erweitern wir unser Büro und bauen auf 400 Quadratmetern helle, hohe Räumlichkeiten mit viel Platz für unsere Bauleiter, Bauingenieure, Projektmanager, Bauzeichner, Buchhalter und Bürokräfte. Für gesellige Pausen steht die großzügige Küche, für anschauliche Gespräche mit Kunden der anregende Ausstellungsraum zur Verfügung. Beim Richtfest Mitte Juni war der Rohbau schon voller Leben – so muss es sein.

Bau der radiologischen Praxis gestartet

Bericht: Daniel Häfele | Zum > Original-Beitrag der Schwäbischen Zeitung Bild: Nadja Scharfe

Projekt kostet ingesamt rund 4,5 Millionen Euro – Ärzte wollen im April 2019 einziehen

Biberach sz In den kommenden Jahren entsteht im Nordwesten Biberachs ein komplett neuer Stadtteil. Hauderboschen wird sich vor allem durch eines auszeichnen: die Gesundheitsversorgung. Neben dem Neubau der Sana-Klinik entstehen dort weitere medizinische Einrichtungen, wie zum Beispiel eine radiologische Praxis. „In 15 Monaten wollen wir Einweihung feiern“, sagte der Arzt Wolfgang Fuchs bei der Grundsteinlegung am Freitag. Gemeinsam mit Victor-Götz Bansemer führt er die radiologische Praxis, die derzeit in der Sana-Klinik beheimatet ist.

Wenn alles nach Plan läuft, kann das rund 20-köpfige Team um Fuchs und Bansemer die neuen Räume der Praxis im April 2019 beziehen. 4,5 Millionen Euro, technische Geräte wie beispielsweise Computertomographie oder Mammomat miteingerechnet, kostet das Projekt. Nach Auskunft von Fuchs ist die radiologische Praxis die einzige im Landkreis Biberach. „Es gibt nur zwei kassenärztliche Sitze für den Kreis und die sind beide in Biberach“, erläutert Fuchs. „Wir haben einen Versorgungsauftrag für den kompletten Landkreis.“

Partner des Darmzentrums

Er und sein Kollege Bansemer haben sich für einen Neubau aus rein praktischen Gründen entschieden: „Wir wollten etwas Eigenes, weil wir damit die Option auf Erweiterung haben.“ Wenn Praxis und Klinik eines Tages fertig sind, liegen sie etwa 100 Meter entfernt voneinander. Die räumliche Nähe ist auch deshalb von Vorteil, weil die radiologische Praxis weiterhin Partner im Brust- und Darmzentrum sein wird. Jetzt geht es aber erst einmal darum, den Neubau rechtzeitig fertig zu stellen. Dafür zeichnet sich die Maselheimer Baufirma Grimm verantwortlich. „Es geht gut voran. Wir sind mit dem Baufortschritt zufrieden“, sagt Geschäftsführer Paul Grimm. Die Bodenplatte ist bereits genauso fertig wie einige Außenwände des Erdgeschosses. Das Projekt sei „sehr speziell“, daher aber auch „sehr spannend“, so Paul Grimm. Gemeinsam mit Wolfgang und Vera Fuchs sowie der zuständigen Architektin Inge Zalenga (Architekten am Weberberg) füllte er am Freitag eine Zeitkapsel. Sie gaben in diese unter anderem das Titelblatt der „Schwäbischen Zeitung“, eine Röntgenaufnahme von Wolfgang Fuchs Hand und eine Namensplakette der Schutzpatronen der Ärzte, Kosmas und Damian, hinein. Im Anschluss mauerten die Akteure das Ganze ein.

Klinikbau soll Anfang 2018 starten

Die radiologische Praxis ist ein Baustein des neuen Gesundheitscampus in Biberach. Gegenüber der Polizeihochschule sollen in den kommenden Jahren ein Ärztehaus, ein Dialysezentrum, ein Zentrum für Psychiatrie sowie eine große Rettungswache entstehen. Für den Bau der neuen Sana-Zentralklinik haben die Verantwortlichen mit der Vamed Health Project GmbH aus Berlin einen Vertrag geschlossen. Anfang 2018 will die Firma mit dem Bau des Gebäudes beginnen. Nach der baulichen Fertigstellung, und der sich daran anschließenden technischen und medizinischen Inbetriebnahme, soll der Regelbetrieb des neuen Klinikums Mitte 2020 erfolgen. Südlich der Klinik entwickelt die Stadt Biberach das Baugebiet „Hauderboschen“ mit einer Fläche von rund zehn Hektar. Insgesamt rund 200 Bauplätze sollen entstehen, in die Vermarktung kommt zunächst aber nur ein Teil der Grundstücke. Ab Frühjahr 2018 können die Bauherrn beginnen, ihre Häuser zu errichten.